Weltmeisterschaften im Winterschwimmen 

Seit dem Winter 1999/2000 gibt es auch in dieser Sportart Weltmeisterschaften (Winter Swimming World Championships), die Ersten fanden im finnischen Jyväskylä statt.

Bei Lufttemperaturen von minus 10 °C wurde aus einem zugefrorenen See ein Schwimmbecken von 25 m Länge und 12 m Breite aus dem 40 cm dicken Eis herausgesägt.

Im folgenden Winter wurde an gleicher Stelle bereits mit 700 Teilnehmern, von denen die Meisten aus Finnland und Russland kamen, die zweite Weltmeisterschaft durchgeführt.

Im Jahr 2003 nahmen schon 13 Länder an diesen internationalen Wettkämpfen teil.

Für die offiziellen Wettkämpfe müssen die Teilnehmer Badesachen (Hose oder - Anzug aus nicht durchsichtigem Material) und können Mützen und Schwimmbrillen tragen. Ein wärmehaltendes Hautpflegemittel ist nicht erlaubt.

Weitere Weltmeisterschaften fanden 2006 (in Oulu) 2008 (in London) und 2010 (im slowenischen Bled statt.

Die Teilnehmer des Jahres 2006 kamen aus Australien, Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Großbritanien, Kasachstan, Lettland, Libanon, Niederlande, Norwegen Russland und  Schweden. 

 Außer den 25m-Einzelstrecken wurde nun auch eine Team-Performance für Jedermann eingeführt (pro Team wurden zwischen 3 und 20 Schwimmer zugelassen, keiner durfte länger als 5 Minuten im Wasser sein). 

Die achte Weltmeisterschaft wurde vom 20. bis 22. Januar 2012 in Jurmala, Lettland, ausgetragen. Die Disziplinen und Regeln entsprachen denen der vorangegangenen Veranstaltungen.

Die nächste Weltmeisterschaft wurde in Jurmala für 2014 an die finnische Stadt Rovaniemi vergeben, die am Polarkreis gelegene Hauptstadt Lapplands. 

In diesem Jahr 2016 fand die 10. Weltmeisterschaft statt, Austragungsort war Tjumen in Sibirien.

1275 Teilnehmer aus insgesamt 42 Ländern und 6 Kontinenten waren diesmal dabei.